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Schalkos „Bad Regina“: Totalabverkauf im entgeisterten Alpenidyll

Das Ende der Welt, wie wir sie kennen. David Schalko beschreibt den Niedergang einer verlotterten menschlichen Gemeinschaft.
© Thomas Böhm

Autor David Schalko bedient sich übereifrig im tiefschwarzen Malkasten. „Bad Regina“ ist ein ausufernder Abgesang auf Werte, die einmal waren.

Von Markus Schramek

Innsbruck – Warnung des Rezensenten: Dieses Buch wird Ihnen viel abverlangen! Ein gutes Gedächtnis für Namen und kleinste biografische Details etwa, arrangiert rund um die slalomartige Frage „Wer hat mit wem wann wo was getrieben und daher noch eine Rechnung offen?“. Auch eine gehörige Portion Geduld ist in den Lesefauteuil mitzunehmen. David Schalkos neuer Roman „Bad Regina“ strotzt zwar vor triefend schwarzem Humor, lässt mitunter laut auflachen, ist ausreichend komisch und böse; doch bis der erzählerische Flow in Gang kommt, dauert es ein ganzes, langes Weilchen.

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