Wetterfrosch Silberberger behielt Recht: „Das sind 47 Jahre Lebenserfahrung“

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Silberberger hofft auf ein schnelles Ende des Schneefalls.
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Der Schnee ist da. Das freut in Tirol viele. WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger gehört nicht zu diesen „Schneetigern“. „Hoffen wir, dass es bald aufhört“, meinte der 47-Jährige gestern mit Blick auf einen Trainingstag, der viel Improvisationskraft verlangte. Auch weil der Wintereinbruch beim ein oder anderen Akteur für eine Verspätung gesorgt hatte ...

„Wir hatten zwei Einheiten am Kunstrasen angesetzt, eine wurde nun in die Kraftkammer verlegt“, erzählt der Wörgler. „Hoffentlich bekommen wir den Platz bis morgen Nachmittag wieder grün.“ Der Bundesliga-Auftakt am 24.1. beim LASK – die Linzer trennten sich zuletzt in einem Test 4:4 von den OÖ Juniors – werde ohnehin „ein Kaltstart“. Dass Silberberger den Wintereinbruch Mitte Jänner schon früh prophezeit hatte, kommentierte der „Hobby-Wetterfrosch“ gestern launig: „Das sind 47 Jahre Lebenserfahrung in Tirol.“ Dem morgigen Test (14 Uhr) beim Zweitligisten FC Liefering soll aber nichts im Weg stehen: „Es kann sein, dass wir am Kunstrasen spielen.“

Vorerst nicht spielen kann Alexander Grünwald. Der Austrianer erlitt eine Zerrung des Außenbandes und des Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk, außerdem gaben die Wiener Alon Turgeman an Hapoel Haifa ab.

Los geht’s in der Bundesliga übrigens bereits am Sonntag (17 Uhr), wenn der WAC Sturm Graz zum Nachholspiel empfängt. Die Steirer könnten dabei mit einem Sieg gar Salzburg, das gestern Jérôme Onguéné zu Genua transferierte, als Leader ablösen. (t.w.)


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