Die Atempause des „Rise&Fall“: Doku zum Bewerb

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Das „Rise&Fall“ musste abgesagt werden. Statt Massenstart und Trubel lag Stille in der Luft.
© Mayrhofen/ Ebenbichler

Mayrhofen – Am zweiten Dezemberwochenende traf sich eine Handvoll Sportler in Mayr­hofen. Um sie herum herrschte Stille. Keine ­Tausenden Zuseher, die laut jubeln. Keine Hektik kurz vor dem Massenstart. Kein Wettkampf, bei dem alle ans Limit gehen. An diesem Tag war da nur Ruhe und der Wunsch, dass diese Atempause die Ausnahme bleibt.

Der bekannte Staffelbewerb „Rise&Fall“ wurde Corona-bedingt abgesagt. Daher ließ sich Organisator Christoph Ebenbichler mit den Mayrhofner Bergbahnen und dem TVB Mayrhofen-Hippach eine Alternative einfallen. Am Bewerbtag wurde im Zillertal eine Doku produziert, die zeigt, was das „Rise&Fall“ ausmacht und warum es sich lohnt, an seine Grenzen zu gehen.

📽️ Video | Doku „Atempause“

Es sind packende Szenen. Wie sich Skibergsteiger, Para­gleiter, Mountainbiker und Skifahrer bei jedem Wetter abplagen, alles geben. Wie sie sich Höhenmeter für Höhenmeter bergauf kämpfen, mit letzter Kraft an den Kollegen übergeben, der bergab jagt. Der Jubel und Trubel eingeschlossen. Und dann sind da auch stille Momente und nachdenkliche, aber auch freudige Interviews mit Athleten wie Nadine Wallner, Stephanie Kröll, Markus Kröll, Roman Rohrmoser oder Harald Totschnig.

„Dieser Bewerb in meiner Heimat ist für mich etwas Besonderes. Vor allem der erste Hang am Ahorn – so steil, das ist der Wahnsinn“, sagt Markus Kröll im TT-Gespräch. Er und die anderen Sportler sind sich einig: Die Atempause hat auch etwas Schönes. Die Ruhe, das Panorama, der Sportgenuss. „Sonst haben wir an dem Tag Hektik pur. Nun konnte man am Weg bergauf auch mal auf die Seite schauen“, sagt Harald Totschnig. Die Bewerb-Pause motiviert ihn fürs Rise&Fall am 11.12.2021 umso mehr. Für Ebenbichler ist klar: „Heuer werden wir den Bewerb sicher irgendwie durchziehen.“ (emf)


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