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Wiederbelebung der Innsbrucker Altstadt: Verona als Vorbild

Corona-bedingt, schon vorher geschlossen oder übersiedelt: Unternehmer haben sich aus der Altstadt zurückgezogen.
© Thomas Boehm / TT

Innsbrucks Altstadt mit neuen, kreativen Konzepten wiederbeleben: Innovative Jungunternehmer aus der Region sollen in leerstehende Geschäfte einziehen.

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck –„Willkommen beim Videocall-Shopping“: In ihrem Modegeschäft in der Schlossergasse der Innsbrucker Altstadt zeigt Barbara Gatt ihren Kundinnen zuhause vor dem Computer die im Ausverkauf erhältliche Ware: einen Poncho, „ein feines Teil auch für das Home-Office“, und elegante Hosen für Videokonferenzen, die auch noch bequem sind. Mehrere Stunden täglich ist sie im Einsatz, um auf Instagram, Facebook oder WhatsApp anzubieten und zu beraten – eine sehr zeitaufwändige Aufgabe, das Ergebnis bei Weitem nicht mit einem normalen Kundenverkehr bei offenem Geschäft vergleichbar. Wie sie versuchen viele Geschäftsleute, den Kontakt aufrechtzuerhalten. „Man kann jammern oder etwas tun“, so ihre Maxime.

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