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Leidenschaftliches Plädoyer für die stillen Tuxer Alpen

Gerald Aichner, Landesvorsitzender des Alpenvereins, widmet der weitgehend unberührten Gebirgsgruppe ein prachtvolles neues Buch.

Bergwandern abseits massentouristischer Trampelpfade ist in den „Tuxern“ möglich: im Bild der malerisch gelegene Junssee.
© Gerald Aichner

Von Michael Domanig

Thaur, Innsbruck –384 Seiten, knapp 600 aktuelle wie auch historische Bilder: Mit seinem aufwändig recherchierten Buch „Di TuXa“ ist Gerald Aichner aus Thaur ein wahrer Prachtband über eine oftmals zu wenig beachtete Gebirgsgruppe gelungen.

„Die Tuxer Alpen waren immer schon meine Heimatberge“, sagt Aichner, Tiroler Landesvorsitzender des Alpenvereins. Als Fünfjähriger erlebte er mit der Besteigung des „Haneburger“ (2596 m) von Walchen im Wattental aus sein erste bewusste Bergtour. „Und bis heute überraschen und faszinieren mich die Tuxer immer wieder.“

Vor rund 25 Jahren schrieb Aichner ein – rasch vergriffenes – Buch über den Glungezer („Der weiße Berg“). Seit damals habe er Material für ein Buch über die kompletten „Tuxer“ gesammelt, immer wieder einzelne Textpassagen verfasst – bis die Corona-Krise eine „intensive Phase der Fertigstellung“ ermöglichte.


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