Aydin hängt noch in der Warteschleife

Seit Montag trainiert Okan Aydin beim FC Wacker Innsbruck, der Transfer-Vollzug lässt aber weiter auf sich warten. Die Freigabe aus China fehlt noch.

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Der FC Wacker absolviert seine Trainingseinheiten zurzeit auf dem geräumten Kunstrasenplatz in Absam.
© FCW

Innsbruck – Während die Wacker-Neuzugänge Marco Holz, Lukas Fridrikas und Anel Hadzic schon ein Testspiel in den Knochen haben (2:2 in Ried), hängt Okan Aydin weiter in der Warteschleife. Der 26-jährige türkisch-deutsche Fußballprofi trainiert zwar schon seit Montag beim Tiroler Zweitligisten mit, die offizielle Freigabe aus China lässt jedoch noch auf sich warten. „Die Frist bis kommenden Montag warten wir noch ab, dann suchen wir um eine provisorische Anmeldung an“, erklärte FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl vor der gestrigen Trainingseinheit auf dem Absamer Kunstrasenplatz.

Die undurchsichtige Transferposse mit der Vertragsauflösung bei Austria Klagenfurt und dem vermeintlichen Wechsel zum chinesischen Zweitligisten Jiangxi Liansheng erinnert an die „Causa Maranda“. Der Wacker-Verteidiger wurde im Sommer 2019 vom englischen Zweitligisten FC Barnsley verpflichtet, aber dort nicht angemeldet. Der Fall ging an die FIFA, letztendlich musste Barnsely die komplette Ablöse an die Tiroler überweisen und Maranda wechselte ablösefrei zum damaligen deutschen Drittligisten Jena.

Im „Fall Aydin“ hofft man beim FC Wacker, dass der offensive Mittelfeldspieler baldigst im schwarzgrünen Dress auflaufen kann. Am Samstag findet in Absam ein internes Trainingsspiel statt. Der nächste Test steht am 23.1. in Imst gegen Dornbirn auf dem Plan. (w.m.)

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