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Jochberg hat Nachspiel: Anzeigen gegen 30 illegale Skischulen in Tirol

Das mögliche Auftauchen der britischen Virus-Mutation in Jochberg hat ein Nachspiel: Skilehrerverband geht rechtlich gegen Scheinausbildungen vor.

Tirols 8000 bestens ausgebildete Skilehrer mussten sich schon bisher gegen illegale Konkurrenz durchsetzen, sagt Christian Abenthung vom Skilehrerverband. Nun wurde entdeckt, dass zahlreiche ausländische Firmen vermeintliche Skilehrerausbildungen anbieten.
© imago stock&people

Von Brigitte Warenski

Innsbruck – Die in Jochberg untergebrachten Kursteilnehmer der „Ski Instructor Academy“ haben nicht nur wegen ihrer möglichen Infektion mit dem „Briten-Virus“ für Aufregung gesorgt – die TT berichtete. In der Skischulbranche ist man zudem verärgert über Kurse, die als Vorbereitung zur Skilehrerausbildung verkauft werden. „Wie wir erst im Zuge des Jochberger Falls durch Internetrecherchen herausgefunden haben, gibt es einen Wildwuchs an solchen Unternehmen, die illegal in Tirol arbeiten“, sagt der Geschäftsführer des Tiroler Skilehrerverbands, Christian Abenthung. Dass Unternehmen aus zahlreichen Ländern „dieses lukrative Geschäftsmodell in Tirol entdeckt haben, ist bisher unter unserem Radar geblieben. In einer normalen Hauptsaison fällt das wahrscheinlich nicht auf.“


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