Anti-Corona-Demos am Samstag in Wien ohne Sternmärsche

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Die Anti-Corona-Demos in Wien dürften nicht so ausufernd werden, wie das die Veranstalter ursprünglich beabsichtigt haben. Wie Polizeisprecher Markus Dittrich am Vormittag vor Journalisten sagte, habe der Veranstalter die Sternmärsche, die aus mehreren Richtungen zum Heldenplatz gehen sollten, abgesagt.

Es findet daher nur die Kundgebung auf dem Heldenplatz statt, die ursprünglich für bis zu 20.000 Teilnehmer angemeldet war. Dem Polizeisprecher zufolge wollten die Manifestanten einen kurzen Marsch auf dem Ring absolvieren und dann wieder zum Heldenplatz zurückführen. Die Demonstranten sollten sich ab 13.00 Uhr versammeln, der offizielle Start der Kundgebung war für 14.00 Uhr terminisiert. Stattfinden sollte eine kleine Gegendemo mit dem Titel „Keine Bühne für Verschwörungsideolog:innen“ mit bis zu 300 Teilnehmern.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hatte am Freitag vor einem „nicht zu unterschätzenden Konfliktpotenzial“ gewarnt. Mehrere „radikale Gruppen“ hätten zu Versammlungen aufgerufen, darunter sollen sich laut Verfassungsschutz sowohl rechts- als auch linksextremistische Gruppierungen befinden. Unter anderem würden sich unter den mobilisierenden Gruppierungen Vertreter des Schwarzen Blocks, aber auch staatsfeindliche Verbindungen wie die Reichsbürger-Bewegung befinden. Von rechtsextremer Seite wurden vor allem die Identitäre Bewegung und „Die Österreicher DO5“ genannt.

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