Grüne Minister unterstützen Tierschutz-Volksbegehren

Ab morgen Montag können gleich drei Volksbegehren unterzeichnet werden. Eines davon plädiert für einen Ethik-Unterricht für alle, ein weiteres tritt für ein Verbot der Diskriminierung von Personen ein, die sich nicht impfen lassen wollen, das dritte Begehren fordert einen besseren Tierschutz.

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Wien – Ab morgen Montag können gleich drei Volksbegehren unterzeichnet werden. Eines davon plädiert für einen Ethik-Unterricht für alle, ein weiteres tritt für ein Verbot der Diskriminierung von Personen ein, die sich nicht impfen lassen wollen, das dritte Begehren fordert einen besseren Tierschutz.

Das Tierschutz-Volksbegehren kann sich der Unterstützung zweier grüner Minister erfreuen: Gesundheits- und Sozialminister Rudolf Anschober und Infrastrukturministerin Leonore Gewessler. Beide werden das Begehren auch unterschreiben.

Die Initiative für ein Tierschutzvolksbegehren, mit über 210.000 Unterstützungserklärungen eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Volksbegehren, geht in der Woche von 18. bis 25. Jänner ins Finale. Trotz Lockdown kann es – wie auch die beiden anderen – uneingeschränkt unterschrieben werden. Die Gemeinden bieten stark verlängerte Öffnungszeiten an. Das Volksbegehren kann auch online mit Handysignatur unter nachfolgendem Link unterschrieben werden: https://bit.ly/3nKzEkl

Das erklärte Ziel des Tierschutzvolksbegehrens ist ein systemischer Wandel im Umgang mit Tieren – weg vom importierten „System Massentierhaltung“, das auf große Mengen und niedrige Preise abzielt, hin zu regionaler, tier- und klimafreundlicher Erzeugung von Lebensmitteln. Dabei verstehen sich „die OrganisatorInnen explizit als Verbündete der heimischen BäuerInnen und stellen den herbeizuführenden Schulterschluss zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen ins Zentrum ihrer Bemühungen“.

Anschober und Gewess-ler glauben, dass Corona und Klimaschutz den Trend zum Tierschutz verstärkt haben. (TT)


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