„Monster gesehen“ - Mann attackierte Lebensgefährtin brutal

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Ein 35-jähriger Mann hat am Samstag in der Früh in seiner Wohnung in Wien-Floridsdorf seine Lebensgefährtin derartig brutal attackiert, dass er wegen versuchten Mordes festgenommen wurde. Seiner Festnahme widersetzte sich der Verdichtige mit Bissen und Schlägen, sodass die Polizisten vom Taser Gebrauch machen mussten. Bei seiner Einvernahme gab der Verdächtige an, anstatt der Frau ein „Monster“ in der Wohnung gesehen zu haben, sagte Polizeisprecher Marco Jammer.

Die Polizei war von einer Zeugin zu dem Vorfall gerufen worden. Die Beamte stießen im Stiegenhaus auf eine schwer verletzte nigerianische Staatsbürgerin. Die Wiener Berufsrettung brachte die 29-Jährige ins Spital, wo sie noch am Sonntag intensivmedizinisch versorgt wurde. Der Lebensgefährte, ein 35-jähriger Österreicher mit nigerianischen Wurzeln, wurde von Beamten der hinzugezogenen Sondereinheit Wega in der Wohnung angetroffen.

Der Verdächtige war anfangs ruhig, bei seiner Festnahme eskalierte die Situation aber. Er attackierte die Polizisten und konnte erst nach dem Einsatz eines Tasers festgenommen werden. Bei seiner Einvernahme gab er an, am Freitagabend reichlich Alkohol getrunken zu haben. Als er dann am Samstag aufwachte, befand er sich offenbar in einem geistigen Verwirrungszustand und sah anstatt seiner Lebensgefährtin ein Monster, auf das er dann losging. Psychiatrisch auffällig wurde der Verdächtige bisher nicht.

Der Mann wurde strafrechtlich mehrfach angezeigt, darunter auch wegen versuchten Mordes. Zudem wurde ein Annäherungs- und Betretungsverbot ausgesprochen.


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