„Müssen noch viel lernen“: Für tapfere Haie war mehr möglich

Wie schon in Wien (5:6 n. V.) blieb den Innsbrucker Haien auch gestern in Fehervar (2:3 n. V.) ein Punkt.

Konnten in Fehervar zwar über Treffer, aber nicht über den möglichen Sieg jubeln – die Haie-Torschützen Daniel Ciampini und Kevin Tansey.
© gepa

Von Alex Gruber

Fehervar –„Wir müssen noch viel lernen“, konstatierte HCI-Cheftrainer Mitch O’Keefe am Samstagabend nach der 5:6-Niederlage bei den Vienna Capitals. Die Haie hatten sich zwar mit großer Moral in den letzten 58 Sekunden in die Overtime gerettet, zuvor aber bei zweimaliger Führung und mit Eigenfehlern einen vollen Erfolg liegengelassen.

Das war gestern am Ende der 2:3-Niederlage in Fehervar nicht anders. Die Haie retteten sich wieder elf Sekunden vor Schluss – Danie­l Ciampini beendete dabei seine Torsperre – ohne eigenen Torhüter am Eis in die Verlängerung, liefen aber bei einem eigenen 3:1-Angriff in einen Konter, der den Hausherren den schmeichelhaften Sieg brachte. Dabei hatten die Innsbrucker mit einer Vielzahl an Großchancen, in einigen Powerplays und bei einem unglaublichen Schussverhältnis von 33:15 bereits in der regulären Spielzeit alle Chancen, das Match beim Tabellenzweiten für sich zu entscheiden. Stattdessen lief man aber zweimal einem Rückstand nach, den man zwar egalisieren konnte, wie schon in Wien aber eben nicht gewinnbringend über die Ziellinie brachte. Somit standen anstatt durchaus möglichen sechs Zählern beim schweren Auswärtsdoppelpack letztlich „nur“ zwei, mit denen man Platz acht in der Tabelle aber zumindest behaupten konnte.

„Die Leistung in Ungarn war top. Wir haben bei all den Strapazen und ersatzgeschwächt (Verteidiger Saucerman und Racine) bei zwei Topteams angeschrieben. Hut ab vor den Jungs“, strich Co-Trainer Flo Pedevilla den starken Charakter hervor.

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