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Gefahr für Blackouts steigt, Tiwag zahlt Land Dividende

Am 8. Jänner ist Europa knapp an einem Versorgungs-Kollaps vorbeigeschrammt. Die Tiwag drängt auf mehr Speicherkraftwerks-Kapazitäten.

© Böhm

Von Alois Vahrner

Innsbruck – Das Corona-Jahr 2020 ließ auch den Landes-Energieversorger Tiwag nicht unbehelligt: Während des ersten harten Lockdowns im April brachen der Verbrauch von Strom und Gas um etwa 20 Prozent ein, über das Gesamtjahr lag das Minus dann bei sechs Prozent, sagt Tiwag-Vorstandschef Erich Ent- strasser gegenüber der TT. Die Preiskurve auf dem Strommarkt zeigte indes nach oben. Endgültige Bilanzzahlen für 2020 werden üblicherweise erst im Frühjahr veröffentlicht, der risikobereinigte Gewinn (EGT) dürfte aber mit 85 bis 90 Mio. Euro leicht gestiegen sein, so Entstrasser.


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