Plus

Nachfrage nach Zuchthunden während Lockdown explodiert

Die Pandemie weckt bei vielen den Wunsch nach einem vierbeinigen Freund. Die Nachfrage vor allem nach Hunden ist enorm, die Wartezeiten sind lang, berichten Züchter.

Nachdem eine der Hündinnen von Züchterin Sylvia Hauser Welpen geworfen hat, muss sie sich längere Zeit erholen. Das unterscheidet seriöse Züchter von Welpenhändlern.
© Hauser

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – „Menschen im Home-Office scheinen eine Vorliebe für Hundewelpen zu haben. Viele wünschen sich gerade jetzt eine Fellnase zum Knuddeln und für mehr Gesellschaft.“ Diese Zeilen hat Sylvia Hauser, Hundezüchterin in Uderns im Zillertal, im vergangenen Frühjahr in ihrem Bericht „Hundezucht in herausfordernden Zeiten“ für das Magazin des Österreichischen Retriever-Clubs geschrieben.

Grund waren die etlichen Anfragen per E-Mail oder Telefon, die ihr bald klarmachten, dass sich viele daheim einsam fühlten. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Helfen kann sie nicht, denn schon vorher gab es Reservierungen und lange Listen von Interessenten. Wer darauf vermerkt ist, für den heißt es, auf den nächsten Wurf zu warten und darauf, dass die Welpen groß genug für eine Abgabe sind.

🎧 Podcast | Hunde in Zeiten von Corona: Tierärztin beantwortet Fragen

Tierärztin Theresa Kuen über plötzlich erwachte Tierliebe in Zeiten von Corona, Verhaltensveränderungen durch die Krise und die Angst vor Ansteckung durch den Vierbeiner.

>> Zum Podcast und Artikel


Kommentieren


Schlagworte