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Feuz: „Habe mir die Frage gestellt, ob ich es wirklich noch einmal versuchen soll“

Im TT-Interview spricht Kitzbühels Doppelsieger Beat Feuz (SUI) über seine beiden Abfahrts-Siege am Hahnenkamm, eine Karriere, die vor acht Jahren schon vor dem Aus stand, und das Risiko als Familienvater.

Zweimal goldene Gams-Trophäen: Der in Oberperfuss lebende Schweizer Beat Feuz gewann mit 33 Jahren erstmals die Streif-Abfahrt.
© Stelzl

Herr Feuz, Sie stehen gerade mit zwei goldenen Gämsen für die beiden Abfahrts-Siege auf der leeren Wiese vor dem Kitzbüheler Zielhaus. Sonst sind hier über zehntausend Fans, die bei der Siegerehrung jubeln – Sie waren als Zweiter viermal bei diesem Spektakel dabei, heuer ist alles anders. Geht Ihnen da was ab?

Beat Feuz: Ohne Kulisse ist das ganz was anderes, das kann man nicht vergleichen. Aber dafür kann man die Rennen mit den Jahren zuvor vergleichen. Das ist für mich das Wichtigste.

Ist der Sieg hier für Sie der Ritterschlag als Abfahrer?

Feuz: Für mich persönlich kann ich das nicht sagen. Dieser Sieg in Kitzbühel war immer mein Traum. Aber Ritterschlag? Dafür bin ich zu lange dabei und habe zu viel erlebt, um es so zu nennen.


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