Wie Phönix aus der Asche: Kitz siegte beim Leader im Pustertal

Paul Mocher führte Kitz zum Sieg beim Tabellenführer.
© Optic Radic

Eigentlich kann man gar nicht als viel krasserer Außenseiter aufs Eis schreiten, wie es die Kitzbüheler Adler am Samstagabend im Pustertal getan haben. Denn nach zwölf AHL-Niederlagen in Serie hatte das Selbstvertrauen bei den Gamsstädtern vor dem Auftritt beim Tabellenführer, der – bis Samstagabend – noch kein einziges Heimspiel verloren hatte, den vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Doch die Mannschaft von Charles Franzen fand beim 3:2-(0:1, 0:0, 2:1, 0:0/1:0)-Sieg nach Penaltyschießen eine beeindruckende Antwort:

Nach Treffern von Adam Havlik (43.) sowie Robin Gartner (55.) und einer torlosen Verlängerung avancierte dabei ein Mann zum Helden, der im Laufe der Saison auch schon viel Kritik um die Ohren bekommen hatte: Keeper Paul Mocher. Der Rückkehrer aus Linz, der sich schon zuvor stark präsentiert hatte (Fangquote: 95,2 Prozent), bändigte gleich zwei Penaltys. „Wir haben den Fight von Anfang an angenommen und sind defensiv sehr gut gestanden. Hinten war Paul – wenn es nötig war – immer zur Stelle“, lobte auch Verteidiger Mario Ebner. Nun können die Adler durchschnaufen: Weiter geht es in der Alps Hockey League erst am 4. Februar in Jesenice. (t.w.)

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