Auch im Lockdown: Optiker und Hörakustiker bleiben offen

Augenoptiker und Hörakustiker sind als systemrelevant eingestuft. Um eine Anmeldung wird trotzdem gebeten.

Optiker und Hörakustiker sind systemrelevant.
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Innsbruck – Auch in der aktuellen Verlängerung des Lockdowns in Österreich bis 7. Februar bleiben Augenoptiker und Hörakustiker geöffnet, betont der neue Landesinnungsmeister Christian Isser: „Wir stehen natürlich auch in der Verlängerung für alle Menschen zur Verfügung, die Fragen und Bedürfnisse haben.“

Innungsmeister Isser rechnet mit Minus von 15 bis 20 Prozent.
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Optiker und Hörakustiker sind vom Betretungsverbot der Covid-19-Notfallmaßnahmenverordnung ausgenommen. Das Tragen von FFP2-Masken sei aber wie im Handel verpflichtend. Mit diesen Masken sind auch kontaktintensivere Dienstleistungen, z. B. das Anpassen von Kontaktlinsen und Hörgeräten, möglich. Isser empfiehlt eine vorherige Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail.

Einerseits werde damit vermieden, dass sich zu viele Menschen gleichzeitig im Geschäft aufhalten. Andererseits haben etliche Augenoptiker und Hörakustiker ihre Geschäftszeiten im Lockdown angepasst.

Denn gerade in größeren Orten sei die Kundenfrequenz niedrig, zahlreiche Geschäfte hätten Mitarbeiter deshalb in Kurzarbeit geschickt und aus diesem Grund weniger Geschäftszeit. Das wegen der Lockdowns entstandene Minus falle für die 101 Augen- und Kontaktlinsenoptiker und 15 Hörakustiker in Tirol ganz unterschiedlich aus, im Schnitt rechnet Isser mit 15 bis 20 Prozent Umsatzrückgang. (TT)


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