Hamburger Elbphilharmonie startet Onlinekonzertreihe

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Mit 25 Jahren gehört man noch nicht zum alten Eisen, kommt aber auch nicht mehr brandheiß aus dem Hochofen: Die Hamburger Elbphilharmonie feiert nun das Vierteljahrhundertjubiläum des Nachwuchsformats „Rising Stars“ - klarerweise digital in diesen Tagen. Sechs Kammerkonzerte mit jungen Musikerinnen und Musikern sind ab dem heutigen Dienstag aus dem hanseatischen Prachtbau gestreamt im Netz zu erleben.

Im kleinen Saal der Elbphilharmonie markiert das Aris Quartett aus Deutschland den Auftakt, dem sich in den Folgetagen Bariton James Newby (28. Jänner), die Violinistin Diana Tishchenko (29. Jänner), die Oboistin Cristina Gomez Godoy (30. Jänner) sowie die junge deutsche Percussionistin Vanessa Porter (31. Jänner) anschließen. Da die britische Saxofonistin Jess Gillam coronabedingt derzeit nicht reisen kann, wird einzig ihr Konzert am 27. Jänner von London aus zugeliefert.

Start ist jeweils um 20.30 Uhr, wobei jedem Konzert ein Künstlergespräch vorangeht. Und wer dieser Tage keine Zeit hat, sich dem Onlinemusikgenuss hinzugeben, der kann auch prokrastinieren, sind die Konzerte doch ein Jahr lang als Video on demand in der Mediathek der Elbphilharmonie verfügbar.

Mit der Konzertreihe ehrt man das in der Saison 1995/96 ins Leben gerufene „Rising Stars“-Format, für das sich 22 Konzerthäuser Europas - in Österreich der Musikverein und das Konzerthaus - zusammengeschlossen haben und in ihren Sälen dem Nachwuchs eine Bühne bieten. Über die vergangenen 25 Jahre finden sich in den Annalen dieses künstlerischen Sprungbretts heute etablierte Namen wie Martin Grubinger, Igor Levit oder Khatia Buniatishvili.

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