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Nicht ansatzweise farblos: Graue Haare sind modern

Manche nennen sie Strähnchen der Weisheit. Andere bezeichnen sie als borstige Antennen und zupfen sie aus. Tatsache ist: Über graue Haare freut sich nicht jeder. Dabei kann der Look gut aussehen. Über Mythen, Fakten, Färben und Vorbilder.

Lässig, ganz natur und selbstbewusst: Lange wie kurze graue Haare sehen, richtig gestylt, einfach super aus.
© AFP, iStock

Von Nicole Strozzi

Es gibt ja viele schöne erste Augenblicke. Aber eines lässt sich mit Gewissheit sagen: Der Anblick des ersten grauen Haares versetzt niemanden in Euphorie. Die typische Reaktion: Pinzette her und weg damit. Doch Halt! Heißt es nicht im Volksmund: „Auf ein gezupftes graues Haar folgen zwei neue“? Und stimmt diese These überhaupt?

„Nein, das stimmt nicht. Ständig auszupfen sollte man die Haare deshalb nicht, weil diese nicht so schnell nachwachsen und einem sonst kahle Stellen drohen“, sagt Katharina Pichlmann. Die Stylis­tin im Friseursalon Looksus in Innsbruck räumt gleich mit einem weiteren Mythos auf: „Es gibt überhaupt keine grauen Haare, sondern nur weiße. Die Mischung aus ursprünglicher Haarfarbe und pigmentlosen Haaren erzeugt das graue Erscheinungsbild.“


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