Schneeräumung in Schwaz kostet bis jetzt 100.000 Euro

Stefan Sprenger (links) und Anton Krieg leiten seit Kurzem den Bauhof der Stadt Schwaz.
© Stadt Schwaz

Schwaz – Die Schneemengen der letzten Woche waren überdurchschnittlich groß. Dies bestätigt ein Bericht der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) vom 18. Jänner. Demnach hat es in Innsbruck in nur einer Woche in diesem Jänner mehr geschneit als sonst in einem ganzen Winter. Auch der Silberstadt Schwaz machte die weiße Pracht zu schaffen. „Viel Neuschnee in kürzester Zeit bedeutet eine enorme Herausforderung für die Schneeräumung“, bekräftigt Bürgermeister Hans Lintner.

Alle verfügbaren Mitarbeiter des Schwazer Bauhofs sind dieser Tage mit der Schneeräumung beschäftigt. „Sowohl Tischler, Gärtner als auch Schlosser arbeiten nahezu rund um die Uhr, um die öffentlichen Flächen freizumachen“, erläutert Stefan Sprenger, Leiter des Bauhofs Schwaz. Bei derartigen Schneemengen wie in den letzten Tagen sei ein Auskommen ohne Fremdleistungen aber nicht möglich. „Wo wir in anderen Wintern den Schnee mit drei Lkw-Ladungen weggebracht hatten, haben wir letzte Woche 15 Ladungen benötigt“, erklärt Sprenger. Darum schlägt die Schneeräumung bis jetzt mit rund 100.000 Euro zu Buche.

Die neue Schneefräse ist rund um die Uhr im Einsatz.
© Stadt Schwaz

Dass die Stadt Schwaz im Vorjahr eine neue Schneefräse angeschafft hat, macht sich jetzt bezahlt – sie ist derzeit rund 20 Stunden pro Tag im Einsatz, um Straßenzüge und Parkflächen schneller für den öffentlichen Verkehr freizumachen. Der Bauhof verfügt zudem seit Kurzem über einen zweiten Salzsilo. Einem Engpass bei Streugut wurde somit vorgebeugt. (TT)


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