Salzburg verteidigt Platz eins mit 3:0-Heimsieg über Ried

Salzburg hat den Platz an der Sonne in der Fußball-Bundesliga am Mittwoch verteidigt. Im Heimspiel gegen Ried setzte sich der Meister 3:0 durch und hielt damit Rapid in der Tabelle auf Ein-Punkt-Distanz. Die Hütteldorfer erkämpften sich nach 0:1-Rückstand gegen St. Pölten noch einen 2:1-Sieg. Tirol fertigte Altach klar mit 3:1 ab. Ab 20.30 Uhr gastiert zum Abschluss der 14. Runde der LASK beim Wolfsberger AC.

In Salzburg gingen die Hausherren mit ihrer ersten gelungenen Aktion in Führung. Brenden Aaronson, so wie der zweite Winter-Neuzugang Bernardo und die beiden dopingverdächtigen Sekou Koita und Mohamed Camara in der Startformation, legte auf Rasmus Kristensen ab, der mit seinem schwächeren linken Fuß von der Strafraumgrenze ins lange Eck traf (15.).

Unmittelbar danach prüfte Luca Meisl Salzburg-Schlussmann Cican Stankovic mit einem Distanzschuss. Beim darauffolgenden Eckball war Stankovic indisponiert, doch Kennedy Boateng köpfelte am leeren Tor vorbei. Die Salzburger ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und sorgten in der 29. Minute für die frühe Vorentscheidung, als Koita nach einem Corner von Zlatko Junuzovic per Kopf erfolgreich war.

Schon davor war man dem 2:0 zweimal ganz nahe gekommen: In der 22. Minute schoss Daka aus kurzer Distanz daneben, in der 27. Minute wurde ein Koita-Versuch von Boateng vor der Linie geklärt. Unmittelbar vor der Pause schlug Salzburg ein weiteres Mal zu - Daka bezwang nach Vorlage von Koita den Rieder Goalie Samuel Sahin-Radlinger (45.).

In der zweiten Hälfte entwickelte sich auch aufgrund vieler Behandlungspausen eine zerfahrene Partie. Die Salzburger, bei denen Bernardo in der 56. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, hatten nach wie vor alles im Griff und ließen nur eine Möglichkeit durch Bernd Gschweidl zu. Der Stürmer schoss in der 55. Minute aus guter Position daneben. In der Offensive fehlte nach dem Seitenwechsel beim Meister die letzte Konsequenz, Chancen auf das 4:0 vergaben Enock Mwepu (84.), Andreas Ulmer (88.), Kristensen (89.) und Karim Adeyemi (92.).

Den Salzburgern auf den Fersen bleibt Rapid. Die Hütteldorfer setzten sich in der witterungsbedingt von Dienstag auf Mittwoch verschobenen Partie der 14. Runde gegen den SKN St. Pölten verdient mit 2:1 durch. Dabei hatte zunächst Alexander Schmidt mit seinem zehnten Saisontor (14.) die überraschende Gäste-Führung erzielt.

Die Antwort der Hausherren folgte fast im Gegenzug und diesmal schlief St. Pöltens Abwehr. Christoph Knasmüllner (16.) konnte nach einer Stojkovic-Flanke unbedrängt einköpfeln. Die Wiener hätten nachlegen müssen, Marcel Ritzmaier (25.), Thorsten Schick (28., 34.) und Dejan Ljubicic (31.) fehlte aber die nötige Effizienz.

Das setzte sich auch nach Wiederbeginn vorerst fort. Riegler machte eine Knasmüllner-Chance zunichte, der beim Nachschuss von seinem Kollegen Kara unglücklich angeschossen wurde (51.). Belohnt wurden die Hütteldorfer für ihren enormen Offensivaufwand aber doch noch, und das auf sehenswerte Art und Weise. Nach schöner Schick-Vorarbeit und Flanke traf Kara via Direktabnahme mit dem Rücken zum Tor stehend.

Die WSG Tirol darf sich derweil berechtigte Hoffnungen machen, in die Meistergruppe der Top sechs einzuziehen. Die Tiroler landeten amit einem 3:1 gegen den SCR Altach den zweiten Sieg im zweiten Spiel 2021. Der Vorsprung der fünftplatzierten Wattener auf die siebentplatzierte Wiener Austria beträgt weiter sechs Punkte.

Einen ersten Warnschuss von Florian Rieder parierte Martin Kobras (11.). Bei einem platzierten Schuss von Kelvin Yeboah ins linke Eck nach Doppelpass mit Nikolai Baden Frederiksen war der Altach-Keeper aber machtlos.

Ein Gölles-Schuss (30.) und eine Freistoßflanke von Rieder (35.) gingen knapp daneben, ehe Frederiksen sehenswert zuschlug. Der 20-jährige Däne knallte eine Flanke von Rieder volley unter die Latte.

Yeboah legte gegen Altach ein weiteres Assist nach. Der 20-Jährige bediente den starken Rieder, der platziert ins lange Eck abschloss (39.). Auf der Gegenseite schöpften die Altacher noch einmal Hoffnung. Chinedu Obasi, der im Sturmzentrum den Vorzug gegenüber Daniel Maderner erhalten hatte, bediente Fischer. Dieser verkürzte kurz vor der Pause mit der ersten Chance der Vorarlberger auf 1:3.

Mit der Hereinnahme des zuletzt verletzten Samuel Oum Gouet zur Pause bekam Altach die Partie besser in den Griff. Die beste Gelegenheit auf den Anschlusstreffer ließ Aljaz Casar aus, sein Schuss ging drüber (60.).


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