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Causa Wasserverband: Radfeld blitzte mit Klage ab

Das Landesverwaltungsgericht wies alle Einsprüche rund um den Hochwasserschutzverband Unteres Unterinntal ab. Radfeld wird zwangseingegliedert, der juristische Kampf geht aber weiter.

Radfeld wehrt sich gegen den Beitritt zum Wasserverband. Beim Landesverwaltungsgericht hatte man mehrere Einsprüche eingebracht – die Gemeinde blitzte jedoch mit allen ab.
© Otter

Von Jasmine Hrdina

Radfeld – „Die Beschwerde wird als unbegründet abgewiesen.“ Dieses Urteil des Landesverwaltungsgerichts dürfte den Radfeldern und ihren Mitstreitern schwer im Magen liegen. So sehr, dass BM Josef Auer (Zukunft für Radfeld) gestern noch keine Stellungnahme zur „Hiobsbotschaft“ rund um die Causa Wasserverband Hochwasserschutz Unteres Unterinntal abgeben wollte. Erst werde er sich mit seinem Team aus Juristen und Interessenvertretern der 72-seitigen umfassenden Begründung (samt Protokollen) widmen. Bereits vor dem Einreichen der Beschwerde und der mündlichen Verhandlung am 12. Jänner hatte Auer jedoch angekündigt, im Falle bis zur höchsten Instanz gehen zu wollen. Der Gemeinderat fasste dazu sogar einen Beschluss. Nächster Halt wäre der Verwaltungsgerichtshof.


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