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Schreyer über BBT-Zulauf: „Noch ist nicht entschieden, ob gebaut wird“

Nach dem Raumordnungsverfahren stehen vier Trassen für die nördliche Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel zur Auswahl. Das Projekt ist aber offenbar in der Schwebe. Aus dem Büro von LH Platter heißt es, Tirol sei es „leid", dass Verträge „permanent infrage gestellt werden".

Nichts ist fix: Für Bayerns Verkehrsministerin Schreyer muss erst die Notwendigkeit einer Neubaustrecke nachgewiesen werden.
© Bayerische Staatskanzlei

Von Peter Nindler

Rosenheim, Innsbruck – 2012 haben Österreich und Deutschland einen Staatsvertrag über den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur im bayerischen Inntal als Zulauf für den Brennerbasistunnel abgeschlossen. Dass sich die Fertigstellung bis 2050 verzögern könnte, damit wird in Tirol ohnehin gerechnet. Zwischenzeitlich ist allerdings fraglich, ob es überhaupt zum viergleisigen Ausbau kommt. Nach dem Raumordnungsverfahren bleiben vier Trassen übrig, die Bayerns Wirtschafts- und Landesentwicklungsminister Hubert Aiwanger am Donnerstag in Rosenheim präsentiert hat.


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