Wettkampfsperre vom TSV: Vorerst keine Skirennen bis Ende Februar

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Eine Klasse für sich bei einem der wenigen Skitermine derzeit: Valentina Rings-Wanner (Archivbild) siegte bei den ÖSV-Testrennen viermal.
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Innsbruck – Der Terminkalender ist randvoll, doch Rennen finden keine statt. Der Tiroler Skiverband beschloss eine Wettkampfsperre bis Ende Februar – über das bislang geplante Ende des Lockdowns hinaus. „Sollte sich substanziell noch was tun, dann ließe sich das ändern. Vorerst geht es aber um Planungssicherheit für alle“, sagt TSV-Generalsekretär Robert Oberacher und nennt als weitere Gründe die gesellschaftliche Verantwortung sowie jene gegenüber den Vereinen, die fehlende Infrastruktur (WCs oder Aufwärmbereiche) und auch die Außenwirkung.

Einzig Wettkämpfe wie etwa die vom Ministerium genehmigten nationalen Meisterschaften, Kadersichtungen oder FIS- und IBU-Rennen finden statt. Dafür gelte ohnehin das Covid-19-Konzept des ÖSV, betont Oberacher. So trug zuletzt auch Österreichs alpiner Nachwuchs ein Testrennen aus – mit Tiroler Erfolgen (siehe unten).

Der Saisonverlauf hängt allerdings auch von den Verhandlungen rund um die geöffneten Skilifte ab. Ober­acher: „Eine Schließung wäre für uns ganz schlecht. Und ob das dann auch die Loipen betrifft, weiß keiner.“ (sab)


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