Steyr und Landeck „Musterschüler“ bei Sieben-Tages-Inzidenz

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Ausgerechnet der Tiroler Bezirk Landeck mit den Orten Ischgl und St. Anton, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie für Negativschlagzeilen gesorgt haben, steht mit einer aktuellen Sieben-Tages-Inzidenz von 36,0 besonders gut da. In ganz Österreich gibt es einen einzigen Bezirk, der - bezogen auf die vergangenen sieben Tage - eine geringere Anzahl von Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aufweist - nämlich die Stadt Steyr in Oberösterreich mit 26,3.

Umgelegt auf absolute Zahlen wurden in Steyr in den vergangenen sieben Tagen zehn Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 behördlich registriert. In Landeck waren es 16. Unter der von der Bundesregierung angestrebten Inzidenz von 50,0 liegt mit der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten nur ein weiterer Bezirk, die 41,4 aufweist. Knapp darüber finden sich die Bezirke Steyr - Land (51,1), St. Pölten - Land ( 52,4), die oberösterreichische Metropole Linz (54,2), der Bezirk Rohrbach im Norden Oberösterreichs (58,4) sowie die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck (59,1) und Krems an der Donau (59,9).

Negativer Ausreißer nach oben ist derzeit der Salzburger Bezirk Tamsweg - der Lungau ist mit einer Inzidenz von 503,7 österreichweit klarer Spitzenreiter. Werte jenseits von 300 gibt es nur in drei weiteren Bezirken: Lienz in Osttirol hält aktuell bei einer Inzidenz von 338,5, der benachbarte Kärntner Bezirk Hermagor bei 315,7 und der Salzburger Pongau bei 300,5.

Für ganz Österreich wies das AGES-Dashbaord am Donnerstagnachmittag eine Sieben-Tages-Inzidenz von 108,4 aus. Was die einzelnen Bundesländer betrifft, stand Wien mit einem Wert von 89,8 am Besten da. Oberösterreich (91,2), das Burgenland (97,8) und Niederösterreich (98,0) lagen zumindest unter 100, Tirol (105,6) und die Steiermark (107,6). Deutlich die höchste Sieben-Tages-Inzidenz verzeichnete Salzburg mit 191,8, gefolgt von Vorarlberg (159,4) und Kärnten (141,3).

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