Von Hundekot bis Wanderungen: Langlaufloipen in Schwaz leiden unter Spaziergängern

Auf der Loipe in den Schwazer Feldern kommt es zu Interessenkonflikten. Die Stadtgemeinde appelliert, sie nicht zum Wandern zu nutzen.
© Stadt Schwaz

Schwaz – In den Schwazer Feldern haben in den letzten Tagen viele Wintersportler die guten Bedingungen auf den Langlaufloipen genutzt. Der Tourismusverband Silber­region Karwendel und die Stadtgemeinde Schwaz versuchen hier ein gutes Freizeitangebot zu schaffen.

Das Spuren der Loipen in den Schwazer Feldern übernimmt der Tourismusverband Silberregion Karwendel. Die Stadtgemeind­e Schwaz hat die Wege für Spaziergänger im gesamten Bereich der Schwazer Felder geräumt und die Bemühungen, sie laufend zu warten, laufen dieser Tage bei Regen weiter auf Hochtouren. „Gerade in diesen besonderen Zeiten ist es notwendig und für uns ein­e spezielle Aufgabe, die Angebote zur Freizeitgestaltung in unserem Naturraum zu sichern“, bekräftigt Bürgermeiste­r Hans Lintner die Bemühunge­n der Stadt und des Tourismusverbandes.

Hundekot im Schnee

Da es in den vergangenen Tagen aber immer wieder zu Diskussionen gekomme­n sei, appelliert die Stadt Schwaz an alle Spaziergänger, die Langlaufloipe­n nicht zum Schneewandern zu verwenden. „Dadurch wird die Spur kaputt und sie ist für die Langläufer nicht mehr gut verwendbar“, sagt der Bürgermeister.

Auch beim Gassi-Gehen haben manche Hundebesitzer noch Lernbedarf. Schließlich ist es nicht erlaubt, Hundekot im Schnee liegen zu lassen. Das machen aber einige, manche verdecken die Hunds­trümmerl ihrer Vierbeiner dort auch einfach unter einer Ladung Schnee. Lintner: „Die Felder dienen der Nahrungsmittelproduktion und müssen vor Verschmutzung geschützt werden. Wir fordern daher alle Hundehalter auf, die Regeln einzuhalten.“ (TT)

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