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Stadt Kufstein verschenkt Chance auf geschenktes Haus

Ein Gebäude im Kufsteiner Zentrum hätte der Gemeinde überlassen werden sollen. Der Vertragsentwurf dauerte, nun schlug ein Investor zu.

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Oben gibt es Mietwohnungen, im Parterre ist das Nähmaschinenmuseum beheimatet. Das Haus gehört nun einem Tiroler Bauunternehmer.
© Hrdina

Von Jasmine Hrdina

Kufstein – Die Freude über ein geschenktes Haus war bei den Kufsteiner Stadträten groß, doch nun darf doch ein anderer das Objekt im Zentrum der Festungsstadt sein Eigen nennen – „weil die Stadt es ein Jahr lang nicht geschafft hat, einen Vertrag aufzusetzen“, ärgern sich die Stadträte Walter Thaler und Herbert Santer (Gemeinsame Kufsteiner Liste) über eine „vertane Chance, die nie wiederkehrt“. BM Martin Krumschnabel (Die Parteifreien) sieht hingegen keine Versäumnisse auf Gemeindeebene: „Die Besitzerin hat es sich spontan anders überlegt. Es ist ihr Recht.“ Und: Die Stadt hätte ohnehin kein Geschäft mit dem Haus gemacht, sondern weitere Ausgaben gehabt.


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