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Abschussquoten bis Ende Jänner in Tirol weit verfehlt

Jäger haben bisher um 15 Prozent zu wenig Rotwild geschossen. Landesjägermeister Anton Larcher verlangt Strafen für Unruhestifter im Wald.

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Die Rotwildabschüsse bleiben weiter ein Problem und liegen deutlich hinter den Vorgaben zurück.
© Michaela Walch

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die zwischen Jagdpächtern und Behörden vereinbarten Abschussquoten im Jagdjahr 2020/2021 dürften erneut weit verfehlt werden. Denn Ende Jänner lagen sie noch deutlich hinter den Vorgaben. So wurde beim Rotwild die Quote lediglich zu 85 Prozent erfüllt, in den Bezirken Kitzbühel und Lienz bisher gar nur zu 72,1 bzw. 70,3 Prozent. Das Jagdjahr endet Ende März. In Osttirol war allerdings das Wetter schuld: Hier kam es in Folge der intensiven Schadholzaufarbeitung nach den großflächigen Windwürfen zu einer erheblichen Beunruhigung des Wildes. Die gigantischen Schneemengen Anfang Dezember haben die Abschüsse noch zusätzlich erschwert.


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