Hält die Siegesserie der WSG Tirol? Aller guten Dinge wären drei

Den dritten Sieg in Folge peilt sowohl die WSG Tirol als auch die Wiener Austria im heutigen direkten Duell in Favoriten an. Für die Silberberger-Elf wäre ein voller Erfolg heute (14.30 Uhr/live TT.com-Ticker) ein großer Schritt Richtung Meisterrunde.

Das junge WSG-Sturm-Duo Kelvin Yeboah und Nikolai Baden Frederiksen (rechts) will heute in der Generali-Arena die routinierte Austria-Abwehr vor gröbere Probleme stellen.
© gepa

Von Wolfgang Müller

Wien – „Das wäre traumhaft, denn dann hätten die Mannschaften hinter uns noch mehr Druck“, würde Thomas Silberberger heute ein Sieg bei der Austria extrem gut in das Frühjahrs-Konzept passen. Nach den Bundesliga-Siegen beim LASK (4:2) und zuletzt gegen Altach (3:1) wären aller guten WSG-Dinge natürlich drei.

⚽ tipico Bundesliga, 15. Spieltag

Samstag:

  • TSV Hartberg - Red Bull Salzburg 0:3 (0:2)
  • SCR Altach - SK Sturm Graz 2:1 (2:1)
  • SV Ried - FC Admira 0:0

Sonntag:

  • Austria Wien - WSG Tirol 14.30 Uhr
  • SKN St. Pölten - WAC 14.30 Uhr
  • LASK Linz - Rapid Wien 17.00 Uhr

Aber genau das denken sich auch die wieder leicht erblühten Veilchen, die ebenso mit zwei Erfolgen (1:0 in Ried und 4:0 bei der Admira) perfekt in das Frühjahr der tipico-Bundesliga starteten. Zwei Siege zum Start ins neue Jahr waren der Austria in der Bundesliga zuletzt 2013, in der Meistersaison unter Peter Stöger, gelungen. Ein dritter heute gegen die Wattener würde die Lage am Verteilerkreis in Favoriten noch mehr entspannen. „Jetzt haben wir die Möglichkeit, dass wir dabei sind, und wir wollen auch dranbleiben“, sagte der Austria-Trainer mit Blick auf die Tabelle. Auf den Sechsten WAC fehlt seiner Mannschaft nur noch ein Zähler, auf die fünfplatzierte WSG sind es schon sechs. „Das Spiel ist für uns richtungsweisend“, betonte deshalb auch Silberberger, der die Austria so erwartet, wie sie zuletzt erfolgreich auftrat: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie kein hohes Risiko gehen werden. Mit zwei kompakten Viererketten werden sie geduldig auf ihre Chancen warten und vorne sind sie brand­gefährlich.“

Die Wattener entflohen schon am Freitag der heimischen Großbaustelle Langes-Stadion und absolvierten gestern auf einem Rasenplatz und angenehmen Temperaturen das Abschlusstraining in Wien. „Das hat allen gutgetan, denn die letzte Zeit war trainingsmäßig in Wattens schon sehr nervig“, hofft Silberberger, der seinem Team eine „ausgezeichnete Verfassung“ attestiert, nach einer optimalen Spielvorbereitung auf das nächste Erfolgserlebnis. Trotz des dritten Spieles innerhalb einer Woche wird bei den Wattenern nicht rotiert, sondern ganz nach dem Motto „Never change a winning team“ der achte Saisonsieg ins Visier genommen. „Wir werden gar nichts ändern. Warum auch?“, so Silberbeger, der aufgrund der hohen Belastungen zuletzt allerdings früher wechseln wird. Der an Grippe erkrankte Zan Rogelj fehlt auch heute noch.

📊 Die Tabelle der tipico Bundesliga


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