Prominente Unternehmen setzen sich für Klimaschutz ein

Vor der Behandlung des Klimavolksbegehrens im Umweltausschuss des Nationalrats haben am Samstag die Initiatoren und führende Unternehmen von den Abgeordneten eine klare Weichenstellung für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Wirtschaft verlangt. „Der Umweltausschuss muss einen transparenten und verbindlichen Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2040 vorlegen und ökosoziale Steuerreform umsetzen“, hieß es in einer gemeinsamen Presseaussendung.

Das Klimavolksbegehren hatte 114.703 Unterstützungserklärungen erhalten. Unterstützt wird das Anliegen von den Unternehmen Billa, Ikea, ÖBB, Vöslauer und WEB Windenergie, die sich für ein starkes, wissenschaftsbasiertes Klimaschutzgesetz einsetzen. Nach zwei ExpertInnen-Hearings seien die Abgeordneten „jetzt aufgefordert, im kommenden Umweltausschuss öffentlich und über Parteigrenzen hinweg einen gemeinsamen Beschluss zu fassen“, hieß es.

„Es muss uns gelingen die Kurve flach zu halten - das gilt für die Covid-19 Pandemie und die Klimakrise. Und es ist noch nicht zu spät, noch können wir das Ruder im Klimaschutz herumreißen“, so Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens. „Alleine mit großen Zielversprechen lässt sich die Klimaneutralität bis 2040 in Österreich jedoch nicht einhalten. Die Politik kann aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft legen und damit durch kluge Klimapolitik Arbeitsplätze schaffen. Die Wirtschaft braucht Planungssicherheit und die brauchen wir Menschen auch. Viel wurde im Klimaschutz versprochen, doch jetzt müssen Maßnahmen gesetzt werden“. Nunmehr müssen die Forderungen des Klimavolksbegehrens umgesetzt werden.


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