Rapid siegt beim LASK und bleibt Salzburg auf den Fersen

Rapid hat den Schlager der 15. Runde der Fußball-Bundesliga für sich entschieden und damit den Anschluss an Tabellenführer Salzburg gehalten. Die Wiener setzten sich am Sonntagabend beim LASK mit 2:1 (2:1) durch und liegen damit weiterhin nur einen Zähler hinter den Salzburgern, die sich schon am Samstag in Hartberg mit 3:0 keine Blöße gegeben hatten. Dem Dritten Sturm Graz fehlen bereits fünf, dem viertplatzierten LASK sieben Punkte auf den Spitzenreiter aus der Mozartstadt.

Im Kampf um die Plätze in der Meistergruppe der Top 6 holte der WAC am Nachmittag mit seinem ersten Sieg im Jahr 2021, einem 2:0 (1:0) beim SKN St. Pölten, wichtige Punkte. Die Wolfsberger liegen als Sechster nun drei Zähler vor der Wiener Austria, die in einem packenden Duell mit der fünftplatzierten WSG Tirol nicht über ein 2:2 (1:0) hinauskam.

Rapid etablierte sich zum Abschluss der Runde als erster Verfolger von Spitzenreiter Red Bull Salzburg. Srdan Grahovac brachte die Gäste in der 19. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich durch James Holland in der 21. Minute sorgte Christoph Knasmüllner zwei Minuten später für den Endstand und bescherte dem LASK damit die zweite Niederlage im dritten Match dieses Jahres.

Rapid war trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Dejan Ljubicic, Maximilian Hofmann und Yusuf Demir von Beginn an die gefährlichere Mannschaft. Ein Treffer von Knasmüllner wurde zurecht wegen Abseits aberkannt (3.), LASK-Goalie Alexander Schlager rettete bei einem Kopfball von Ercan Kara nach einer gelungenen Standard-Variante Rapids mit großer Mühe (12.) und wehrte einen weiteren Kara-Kopfball nach einem Corner an die Stange (18.).

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Die Stärke der Grün-Weißen bei ruhenden Bällen wurde auch in der 19. Minute sichtbar. Der LASK konnte sich nach einem Rapid-Eckball nicht befreien, Thorsten Schick spielte einen Querpass zur Mitte, und der Schuss von Grahovac wurde von Holland unhaltbar abgefälscht. Der Bosnier trug in Abwesenheit von Ljubicic die Kapitänsschleife.

Der bis dahin harmlose LASK schlug zwei Minuten später zurück. Koya Kitagawa attackierte im Sechzehner schlecht und ermöglichte Holland dadurch den nötigen Platz - der Schuss des Australiers wurde von Leo Greiml entscheidend abgefälscht. Doch auch Rapid fand eine schnelle Antwort auf ein Gegentor, und zwar wieder aus einem Standard: Nach Freistoßflanke von Schick köpfelte Greiml auf Knasmüllner, der nur noch aus kurzer Distanz einschießen musste (23.).

Der LASK hatte vor der Pause nur noch einen Schlenzer von Husein Balic zu bieten, der von Rapid-Schlussmann Richard Strebinger pariert wurde (40.). Die ersten beiden Offensivaktionen nach dem Seitenwechsel gehörten wieder Rapid. Schlager wehrte einen Schuss von Kara an die Außenstange (51.) und war auch bei einem Freistoß von Mateo Barac zur Stelle (59.).

In der Folge wurde der Druck des LASK immer größer, zwingende Torchancen blieben jedoch bis zum Schlusspfiff aus. Gefährlich wurde es lediglich bei Distanzschüssen von Philipp Wiesinger (72.) und Reinhold Ranftl (81.) sowie bei einer Möglichkeit von Dominik Reiter, der aus guter Position verzog (86.). Während Rapid über den vierten Liga-Sieg in Folge jubelte, reichte es für die Oberösterreicher aus den jüngsten fünf Runden nur zu vier Punkten.


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