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Schattenwirtschaft boomte: Corona ließ Pfusch um 12 Prozent ansteigen

Im Corona-Pandemiejahr 2020 ist das Schattenwirtschafts-Volumen um 12 Prozent gestiegen.

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Linz, Innsbruck – Österreichs legale Wirtschaft musste im Vorjahr wegen der Corona-Lockdowns einen massiven Einbruch von 7,3 Prozent hinnehmen, während gleichzeitig der Pfusch boomte – auch wegen der stark gestiegenen Arbeitslosigkeit. Insgesamt dürfte die Schattenwirtschaft um 12 Prozent auf 26,9 Mrd. Euro geklettert sein, hat jetzt der Linzer Uni-Professor und „Pfusch-Papst“ Friedrich Schneider errechnet.

In den letzten 25 Jahren war der Pfusch nie so kräftig gestiegen, während der Finanzkrise 2008/09 hatte es vergleichsweise nur eine Zunahme um drei Prozent gegeben. In Tirol stieg das Pfusch-Volumen im Vorjahr von 1,32 auf 1,4 Mrd. Euro, so Schneider.


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