Corona-Jahr 2020 brachte Handelshaus Wedl Umsatzminus

Klaus Mantl, Lorenz Wedl und Tobias Waidhofer (v. l. n. r.) leiten des Handelshaus Wedl.
© Handelshaus Wedl

Innsbruck – Wegen geschlossener Tourismus- und Gastronmiebetriebe gab es für die Gastro-Gruppe Wedl 2020 ein Umsatzminus von 26,8 Prozent. In Summe sank der Gruppenumsatz 2020 auf 393,0 Mio. Euro (536,8 Mio. Euro im Vorjahr). Im besonders betroffenen Gastro-Großhandel verzeichnete Wedl ein Minus von 32,9 Prozent bei einem Umsatzniveau von 236,7 Mio. Euro (352,9 Mio. Euro im Vorjahr).

Die Lockdowns auf internationaler Ebene trafen auch den hauptsächlich vom Export abhängigen Kaffeebereich von Wedl. Dieser erzielte ein Umsatzminus von 37,6 Prozent. Ursprünglich startete das Jahr 2020 positiv, mit einer starken Auftragslage im Jänner und Februar, dann erfolgte der Lockdown. Erst über die Sommermonate kehrte etwas Normalität ein. Doch das Familienunternehmen sieht nicht nur die negativen Aspekte der Krise. So konnte der E-Commerce-Anteil auf rund 37 Prozent des Gesamtzustellumsatz erhöht werden (31 Prozent im Jahr 2019). Zudem wurde die Unternehmensstruktur verschlankt: So fusionierte das Handelshaus Wedl Tochterfirmen, wie etwa Duschlbaur in Kärnten, in den Mutterbetrieb und übernahm die letzten Anteile der C&C Berger & Wedl GmbH in Wien. (TT)

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