Plus

„Umbenennung nur 1. Schritt“: Erinnerungskultur in Imst nimmt Fahrt auf

Die „Jakob-Kopp-Straße“ ist Geschichte. Mit der Neubenennung nimmt die Erinnerungskultur in Imst neu Fahrt auf. Vieles sei dabei „vorstellbar“.

Dieses Straßenschild hat bald ausgedient. Ob eine Ergänzungstafel kommt und wie die Erinnerungskultur in Imst verwurzelt wird, ist offen.
© Parth

Von Thomas Parth

Imst –Nachdem sich der Imster Stadtrat dazu durchgerungen hat, dem Imster Heimatdichter und NS-Verherrlicher Jakob Kopp die Ehre abzuerkennen, eine Straße nach ihm benannt zu haben, folgt nun die Umbenennung. „Dazu sind bereits mehrere Vorschläge eingegangen“, weiß Kulturreferen­t BM Stefa­n Weirather zu berichten. Das Stadtratsgremium mit seinen sieben Mitgliedern hat sich bekanntlich dazu entschlossen, der Jakob-Kopp-Straße keinen Personennamen mehr zukommen zu lassen. „Es sind im Zuge der Debatten im Stadtrat sowie im Kulturausschuss zwei ähnlich lautende Namen aufgetaucht, die in dieselbe Richtung weisen und für die sich eine breitere Mehrheit herauskristallisieren könnte“, bestätigt Weirather. Der Stadtchef lässt allerdings den Namen – dem Vernehmen nach eine Bezeichnung aus der Natur – noch im Dunkeln. Er wolle dem Entscheidungsgremium, dem Gemeinderat, nicht vorgreifen.


Kommentieren


Schlagworte