Bagger fahren in Breitenbach für neue Volksschule auf

(V. l.) Architekt Johannes Nägele, VBM Martina Lichtmannegger, LR Johannes Tratter und BM Alois Margreiter nahmen am Montag den obligatorischen symbolischen Spatenstich für das 10-Mio.-Euro-Projekt vor.
© Hrdina

Breitenbach a. I. – Es war ein langes Hin und Her, wo man in Breitenbach am Inn die neue Volksschule platzieren sollte. Mitten im Dorf oder doch lieber nahe der Mittelschule und dem Kindergarten? Gestern erfolgte schließlich der Spatenstich am alten Standort neben dem Gemeindeamt.

Wo bis vor Kurzem das 70 Jahre alte Schulhaus stand, soll bis Mitte 2022 ein zweistöckiger Neubau entstehen.

Zehn Millionen Euro sind für das Projekt vorgesehen, gut die Hälfte davon (4,4 Mio.) übernimmt das Land Tirol.

10 Klassen sollen künftig darin Platz haben. Die aktuell 160 Schüler werden inzwischen in Containern nahe der Mittelschule unterrichtet. „Der Eingang zum neue­n Haus wird im Hinterhof sein – also weg von der Straße“, freut sich Margreiter über mehr Verkehrssicherheit in der Zukunft.

Unter 68 Bewerbern konnte sich das Vorarlberger Architektenbüro von Johannes Nägele durchsetzen. Der Neubau wird über eine Gebäudebrücke an den Mehrzwecksaal angeschlossen, in diesem Trakt sind dann Musik-, Werk- und (der bestehende) Turnsaal zu finden. (jazz)


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