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Novartis startet Offensive bei Antibiotika, Alarm-Ruf wegen Bayern

Novartis-Österreich-Chef Michael Kocher zu Großinvestitionen trotz Rückgängen, Einreise-Hürden und zur Internationalen Schule.

In Zukunft soll Kundl aber als Antibiotika-Standort weiter an Gewicht gewinnen, sagt Novartis-Österreich-Chef Michael Kocher.
© Novartis

Von Alois Vahrner

Kundl, Schaftenau – Die Corona-Pandemie hält Wirtschaft und Gesellschaft weiter im Bann – und sie hat auch Auswirkungen auf den Novartis/Sandoz-Standort in Kundl und Schaftenau (über 4000 Beschäftigte). Es gebe heuer wegen Masken, Abstands- und Hygieneregeln keine Grippewelle, zudem würden in den Spitälern auch weiterhin deutlich weniger Operationen durchgeführt als üblich, sagt Kocher gegenüber der TT. Das habe den momentanen Markt für Antibiotika um mindestens 50 Prozent einbrechen lassen. „Es ist eine große Herausforderung, die Produktionsauslastung langfristig trotzdem sicherzustellen und die Anlagen effizient betreiben zu können.“


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