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Das Problem an der Wurzel packen: So bleibt der Zahn erhalten

Die Zahngesundheit verlangt manchmal von allen Beteiligten viel Fingerspitzengefühl. Eine Wurzelbehandlung mag aufwändig und unangenehm sein, dafür kann der eigene Zahn erhalten werden.

Häufig ist Karies die Ursache, dass im Zahnmark eine Entzündung entsteht.
© iStock

Von Sabine Strobl

Augen auf und durch. Nicht immer ist eine angenehme Mundhygiene Anlass für den Zahnarztbesuch. Es kann auch eine Wurzelbehandlung anstehen, die bei vielen Menschen Angst auslöst. Was den Angstknoten meist lockert, ist Information. Die TT hat sich bei Spezialisten über den Ablauf einer Wurzelbehandlung und Wurzelspitzenresektion erkundigt.

Gut geschützt durch Schmelz und Zahnbein liegt im Inneren des Zahns das Zahnmark (Pulpa), das wiederum aus Bindegewebe, Nervenfasern und Blutgefäßen besteht. Gelangen Bakterien bis ins Zahnmark, kann sich eine Zahnmarkentzündung (Pulpitis) entwickeln. Starke Schmerzen, Überempfindlichkeit auf warme oder kalte Speisen und Getränke oder Druckempfindlichkeit beim Kauen sind Anzeichen dafür. „Wenn man merkt, dass ein Zahn schmerzhaft wird, sollte man nicht warten, bis die Schmerzen unerträglich sind“, erklärt Ingrid Grunert, Direktorin der Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung in Innsbruck. Die Ursache für eine Zahnmarkentzündung liegt häufig in einer tiefgehenden Karies, aber auch in einem Trauma nach einem Schlag auf den Zahn. Zähne können auch nach einer prothetischen Versorgung absterben.


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