WSG Tirol bestreitet einen „familiären“ Probegalopp gegen die Akademie

Im Herbst glänzte David Jaunegg (l.) im Regionalliga-Dress der Wattener. Heute läuft er im AKA-Dress wohl als WSG-Gegner ein.
© Foto TT/Rudy De Moor

Wattens – Nach dem 2:2-Remis bei der Austria und drei trainingsfreien Tagen eröffnet die WSG Tirol heute wieder den Trainingsbetrieb. Am nächsten Dienstag wartet in der 16. Bundesliga-Runde das Gastspiel beim TSV Hartberg.

Heute herrscht bei der WSG gewissermaßen Schichtbetrieb. Während die Stammspieler am Vormittag in Wattens trainieren, reisen jene, die zuletzt erkrankt waren (Zan Rogelj) oder wenig bis gar keine Spielzeit bekamen, zu einem Testspiel (13.45 Uhr) gegen die AKA Tirol U18 nach Innsbruck. Für WSG-Juwele wie Johannes Naschberger (21) bedeutet das eine Rückkehr an alte Wirkungsstätten. David Jaunegg (17) kennt aktuell beide Trikots, denn der Sohn von WSG-Sportmanager Stefan Köck zeigte im Herbstdurchgang einerseits bei der Wattener Regionalliga-Mannschaft auf und steht andererseits aktuell bei der Akademie, für die er heut­e als WSG-„Gegner“ auflaufen wird, im Trainingsbetrieb: „Ich bin sehr froh, dass er bei der AKA mittrainieren kann“, bedankt sich Köck, um hinterherzuschicken: „Die AKA hat angefragt wegen dem Match. Ich sehe es für beide Seiten als Win-win-Situation und beobachte sowohl unsere Kaderspieler als auch die jungen AKA-Talente, wie sie sich gegen Bundesliga-Kicker behaupten können“, führt Köck aus. Auch Grundwehrdiener Tobias Anselm (20) soll heut­e auflaufen können und bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. „Es ist für alle wichtig, Spielpraxis zu sammeln“, unterstreicht Coach Thommy Silberberger

Dass beispielsweise Altach mit Ex-BVB-Recke und Champions-League-Finalist Neven Subotic oder die Austria mit Marco Djuricin am Winter-Transfermarkt nachgerüstet hat, nehme man zur Kenntnis: „Wir sind aktuell mit unserem Team sehr zufrieden. Einer mit der Vita eines Suboti­c wertet die Liga aber sicher auf“, notiert Köck. (lex)

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