„RumKraxlerei“ hofft auf baldigen Start

Stolz auf die Kinderkletterhalle: v. l. BM Edgar Kopp, GR Sabine Hölbling, Klaus Oberhuber (Alpenverein) und Vize-BM Franz Saurwein
© MG Rum

Rum – Die „RumKraxlerei“ steht bereit: Der Umbau der Kletteranlage in der Rumer Mittelschule zu Tirols erster Kinderkletterhalle ist abgeschlossen, nun hoffen die Marktgemeinde und der Innsbrucker Alpenverein als Betreiber trotz Corona-Krise auf einen baldigen Start.

„Es ist so ziemlich die schwierigste Zeit, um eine Kinderkletterhalle zu eröffnen, aber das konnte niemand vorausahnen“, meint Alpenvereinsobmann Klaus Oberhuber. Aus jetziger Sicht werde man wohl erst Anfang März mit dem Kletterbetrieb beginnen können, man hab­e aber „Luft“ bis April, um die bereits komplett belegten Kinderkletterkurse noch ein wenig nach hinten zu schieben. Die starke Nachfrage sieht der Alpenverein jedenfalls als Bestätigung – bereits am Tag des Anmeldestarts sei das Kursangebot nach wenigen Stunden zu 95 Prozent ausgebucht werden.

BM Edgar Kopp und Sportausschuss-Obmann Vize-BM Franz Saurwein freuen sich, dass mehr als zwei Drittel der Kursplätze an Rumer Familien gingen. Großes Lob für die Idee einer Kletterhalle für Kinder und Jugendliche – mit ingesamt 70 Routen und einer maximalen Kletterhöhe von zehn Metern – kommt vom früheren Sportkletterstar Ann­a Stöhr. Die zweifache Welt- und Europameisterin im Bouldern hat selbst beste Erinnerungen an die – alte – Rumer Kletteranlage. (TT, md)


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