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Kampf um Camping-Chalets in Pettneu: Europarcs will vor EuGH ziehen

Europarcs-Anwalt wird im Fall Pettneu bis zum Europäischen Gerichtshof ziehen, derzeitige Alt-Camper wollen nicht vom Platz weichen. Dorfchef erteilt versteckten Freizeitwohnsitzen eine klare Absage.

Nicht abschieben lassen wollen sich die bisherigen Campingplatzmieter. Sie machen fixe Platzzusagen und damit verbundene Mietrechte geltend.
© Wenzel

Pettneu am Arlberg – Heute soll im Rahmen einer dringlichen Regierungsvorlage das Tiroler Campinggesetz novelliert werden. Grund für Eile und Aufregung war die geplante Aufstellung von über 200 mobilen Holzhäuschen auf Campingplätzen in der Leutasch und Pettneu, die so manchen – bis hin zum Landeshauptmann – zu sehr an Chalets mit Freizeitwohnsitzpotenzial erinnerten. Eines von vielen Projekten der holländischen Europarcs-Gruppe. Öffentlich gewordene Verkaufsangebote an Interessenten (liegen der TT vor) für das Musterchalet „Valluga“ ließen aufhorchen: Eigennutzung mit Kapital-Renditen von sechs Prozent und verlängerbare Erbpachten über 30 Jahre zu 160.000 Euro Pachtzins im Voraus wurden da erklärt.


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