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Landecker Busunternehmer übt Kritik an Vergabe von Buslinien

Kleine hätten bei der Vergabe von Buslinien durch den VVT keine Chance, kritisiert ein Unternehmer. Beim VVT widerspricht man.

Der Landecker Busunternehmer Philip Kogoj kritisiert das Vergabeverfahre­n von Buslinien des VVT.
© Reichle

Von Matthias Reichle

Landeck – Landecker Bus­unternehmer sind sauer. Für massive Kritik sorgt derzeit ein­e EU-weite Ausschreibung von sieben Buslinien durch den Verkehrsverbund Tirol. Kleine lokale Familienbetriebe konnten für sich allein beim laufenden Vergabeverfahren nämlich gar nicht erst für die regionalen Verbindungen anbieten. „Die Großen werden groß, wir haben keine Chanc­e“ – das ist das Resümee von Phili­p Kogoj, der sein Unternehmen in Graf bei Landeck hat. Denn obwohl mehrere Busverbindungen in Landeck und Umgebung ausgeschrieben sind, die ihn interessiert hätten, konnte er selbst kein Angebot vorlegen. Grund: Die sieben Linien, darunter auch jene ins Kaunertal und aufs Sonnenplateau, werden nur in einem Paket angeboten, Kogoj konnte die Teilnahme-Kriterien mit einem Mindestumsatz von 3,25 Mio. Euro und einer Jahresleistung von 500.000 km im Linienverkehr nicht erfüllen.


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