Luegbrücke an der Brennerautobahn bleibt heißes Thema

Die Asfinag leistete gestern vor den Grieser Gemeinderäten Überzeugungsarbeit, das Thema bleibt heiß.

Die Luegbrücke ist mit 1,8 Kilometern die längste Brücke im Autobahnnetz der Asfinag.
© Foto TT/Rudy De Moor

Gries a. Br. – Für die Asfinag ist die geplante General-Erneuerung der Luegbrücke an der Brennerautobahn von eminenter Bedeutung – doch die Standortgemeinde Gries sperrt sich und fordert nach wie vor eine Tunnellösung. Angeführt von GF Alexander Walcher, versuchte die Asfinag gestern Abend vor den Grieser Gemeinderäten nochmals Überzeugungsarbeit zu leisten. Eine Öffnung des Pannenstreifens als Fahrspur – auch nur temporär – sei ausgeschlossen, betonte Walcher erneut, dieser sei nur für den Fall von Unfällen, für Inspektions-, Wartungs- und Sanierungsarbeiten gedacht.

Die Asfinag zeigte sich gestern auch weiter von einer gütlichen Einigung überzeugt, was die Frage von in Gemeindebesitz stehenden Flächen angeht, die für einen Betriebs- und Erhaltungsweg sowie die Anbringung des Steinschlagschutzes benötigt werden. Letzterer sei auch extrem wertvoll für Gries, so Walcher. Univ.-Prof. Konrad Bergmeister erläuterte vor Ort sein Gutachten, das den Brückenneubau als Bestvariante wertete.

Zuvor hatte der Landtag gestern einstimmig den Dringlichkeitsantrag beschlossen, dass die Pannenstreifen nicht als mögliche dritte Fahrspur geöffnet werden dürfen. Hierfür dürften baulich keine Maßnahmen gesetzt werden. Zudem solle die Asfinag eine Garantie abgeben. Vorschreiben kann der Landtag der Asfinag das nicht. (md, mami)

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