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Campingbetreiber sehen in Novelle Existenzbedrohung

Als Folge niederländischer Chaletdorf-Pläne wurde im Landtag Novelle des Campinggesetzes beschlossen. Campingbetreiber wehren sich nun.

Die Gesetzesänderung soll unter anderem verhindern, dass auf Tiroler Campingplätzen künftig Chaletdörfer möglich werden.
© imago

Von Max Strozzi

Innsbruck – Die gestern im Landtag beschlossene Blitz-Novellierung des Tiroler Campinggesetzes stößt den Campingbetreibern sauer auf. Wie berichtet, hatten die von Liste-Fritz-Mandatar Markus Sint und durch TT-Recherchen aufgezeigten Pläne der niederländischen Europarcs, zwei Tiroler Campingplätze flächendeckend mit mehr als 200 Mobilhomes zum Kaufpreis von bis zu jeweils 400.000 Euro zu bestücken und als Investorenmodell zu betreiben, für viel Wirbel gesorgt. Unter anderem wurde die Sorge vor einem Chaletdorf mit versteckten Freizeitwohnsitzen laut. Auch LH Günther Platter, LR Johannes Tratter (beide ÖVP) und die Grünen sprachen sich gegen solche Investorenmodelle auf Campingplätzen aus.


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