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„Arbeitslos stehen viele Familien unter großem Druck“

Jugendeinrichtungen wie das Chillout oder KIZ helfen bei familiären Problemen. Derzeit ist die Arbeit schwierig, weil Lehrstellen und Wohnungen sehr schwer zu bekommen sind.

Viele Eltern seien verunsichert, das entlade sich auf die Kinder, melden Jugendeinrichtungen.
© privat

Von Liane Pircher

Innsbruck – In den letzten Monaten der Pandemie sind es nicht unbedingt mehr Fälle geworden, die die beiden Innsbrucker Anlaufstellen Chillout und KIZ zu betreuen hatten. Auffallend jedoch ist, dass viele jener Kinder und Jugendlichen, die um Hilfestellung angesucht haben, „besonders harte und sehr schwere Gewalt­erfahrungen“ erlebt hatten. Dazu fiel auch auf, dass plötzlich sehr junge Jugendliche – teils Zwölf- und Dreizehnjährige – kamen und es insgesamt eine höhere Anzahl unter den Hilfesuchenden gab, die unter psychiatrischen Problemen litt. Vor Corona waren es in der Regel 16- bis 17-Jährige, die kamen.


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