2:4! Schlusslicht Linz zog den Haien den Stecker

Im 20. und letzten Heimspiel des Grunddurchgangs kassierten die Innsbrucker Haie am Freitag gegen Tabellenschlusslicht Linz eine bittere 2:4-Niederlage.

Schoss gegen Linz das frühe 1:0, wanderte wie seine Kollegen aber zu oft auf die Strafbank – HCI-Angreifer Deven Sideroff.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Nach „nur“ sieben Heimsiegen und zwölf Niederlagen in den vorangegangenen 19 Heimspielen wollten die Haie die Bilanz gestern gegen das Tabellenschlusslicht aus Linz eigentlich verbessern. Denn drei Punkte waren im Kampf um eine Rangverbesserung, die mehr Bonuspunkte für die anstehende Quali-Runde bringen würde, quasi Pflicht.

Das Match begann mit 15-minütiger Verspätung wegen einem Stromausfall. Deven Sideroff machte mit dem frühen 1:0 nach 38 Sekunden aber die am Freitag gleich an. Danach ging die Energie bei den Haien aber verloren, ein verdeckter Handgelenksschuss von Brian Lebler brachte das 1:1 (4.), Linz war bei einem Schussverhältnis von 16:6 im ersten Drittel der Herr im fremden Haus. Gut, dass HCI-Keeper Tom McCollum in den letzten Spielen so richtig warm gelaufen ist.

Nach einer unnötigen Strafe von Racine starteten die Haie in Unterzahl ins Mitteldrittel, was prompt mit dem 1:2 (21.) bestraft wurde. Gut, dass Sam Herr nach Ciampini-Schuss das erste Powerplay der Hausherren zum 2:2 (34.) nutzte. Und im Parallelspiel leisteten die Dornbirn Bulldogs bei Graz ebenso Schützenhilfe wie Salzburg in Bratislava.

Die Haie (am Freitag ohne Felix Girard) vergaßen aber darauf, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt und fingen sich im Schlussabschnitt – beim 2:3 sprang Ciampini gerade wieder aufs Eis – quasi zwei Powerplay-Treffer ein. Die Haie ließen indes im Finish noch mehrere Überzahl-Chancen aus. Eine Riesenchance, sich tabellarisch auf Rang acht zu verbessern, wurde liegen gelassen. Und ein bisschen Angst machte die Tatsache, dass Linz beim ersten Sieg im vierten Saisonduell phasenweise deutlich stärker erschien.

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