Russland gewinnt ATP Cup - Comeback-Erfolg von Barty

Russland hat den mit 4,5 Mio. Dollar dotierten ATP Cup in Melbourne souverän mit einem 2:0-Finalerfolg gegen Italien gewonnen. In 61 Minuten deklassierte Andrej Rublew den chancenlosen Fabio Fognini mit 6:1,6:2, danach baute Daniil Medwedew seine Siegesserie mit dem 6:4,6:2 gegen den Weltranglisten-Zehnten Matteo Berrettini aus. Seit November hat Medwedew 14 Spiele in Folge und drei Turniere gewonnen.

„Das gibt mir natürlich einen großen Schub für das Selbstvertrauen“, sagte Medwedew, der bei den am Montag beginnenden Australian Open im Viertelfinale auf seinen Landsmann Rublew treffen könnte.

Die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty meldete sich mit einem Turniersieg auf der Tour zurück und spielte sich in eine Favoritenrolle beim ersten Grand Slam Turnier des Jahres. Die Australierin gewann in Melbourne im Finale der Yarra Valley Classic gegen Garbine Muguruza mit 7:6(3),6:4 und feierte den neunten WTA-Titel ihrer Karriere.

Die 24-Jährige hatte wegen der Coronavirus-Pandemie auf das Reisen verzichtet und deshalb seit Ende Februar des vergangenen Jahres kein Match mehr bestritten. „Das war heute so ziemlich das beste Tennis, das ich in dieser Woche gespielt habe. Es war ein großartiges Finale“, sagte Barty.

Der 19-jährige Jannik Sinner setzte die in der vergangenen Saison begonnene Siegesserie fort. Der Italiener feierte beim „Great Ocean Road Open“ im Finale gegen seinen Landsmann Stefano Travaglia mit 7:6(4),6:4 den zehnten Sieg in Folge. Sinner ist der jüngste Spieler seit Nadal 2005 der zwei Turniere hintereinander gewann. Vergangenen November war er mit dem Titel in Sofia in die Winterpause gegangen. Das Finale der Murray River Open gewann der Brite Daniel Evans mit 6:2,6:3 gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime und feierte seinen ersten ATP-Titel.

Im Endspiel der Gippsland Trophy holte sich die Belgierin Elise Mertens den Titel. Die 25-Jährige setzte sich gegen Kaia Kanepi aus Estland mit 6:4,6:1 durch. Bei der extra für die Spielerinnen, die zwei Wochen lang in strikter Quarantäne hatten verbringen müssen, ins Turnier genommenen Grampians Trophy wurde aus Zeitgründen auf die Austragung des Endspiels verzichtet. Am Sonntag gewannen Ann Li aus den USA und Anett Kontaveit aus Estland ihre Halbfinali.


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