LASK durch 5:3 n.V. über A. Klagenfurt im Cup-Semifinale

Der LASK hat am Sonntag den Einzug ins Semifinale des österreichischen Fußball-Cups geschafft. Die Linzer gewannen in Pasching gegen den Zweitligisten Austria Klagenfurt mit viel Mühe 5:3 nach Verlängerung und treffen nun im Halbfinale am 2. oder 3. März auswärts auf den WAC. Die Tore gingen auf das Konto von Johannes Eggestein (68., 101.), Husein Balic (70., 98.) und Marvin Potzmann (111.) beziehungsweise Markus Rusek (5.), Benjamin Hadzic (92.) und Florian Jaritz (108.).

Bis zu seinem ersten Doppelschlag schien der LASK einer blamablen Niederlage entgegenzutaumeln. Rusek köpfelte die Klagenfurter nach einem Corner von Patrick Greil in Führung, danach präsentierte sich der Bundesliga-Vierte völlig ideenlos, während die defensivstarken Gäste einige hochkarätige Konterchancen ausließen.

In diesen Situationen hielt Goalie Alexander Schlager den LASK im Spiel. Der ÖFB-Teamtormann rettete bei einem Schuss von Herbert Paul per Fußabwehr (37.), verhinderte gerade noch ein Eigentor von Petar Filipovic (54.) und parierte eine Top-Gelegenheit von Simon Straudi (57.). Beim anschließenden Nachschuss von Darijo Pecirep rettete Gernot Trauner vor der Linie.

Der LASK hatte zu diesem Zeitpunkt gerade einmal relativ harmlose, von Austria-Keeper Lennart Moser abgewehrte Versuche von Reinhold Ranftl (2.), Eggestein (29.) und Thomas Goiginger (57.) zu bieten. Dann aber brachten zwei sehenswerte Angriffe die Wende. Der zur Pause eingewechselte Peter Michorl schlug einen weiten Pass auf den ebenfalls eingetauschten Potzmann, dessen Kopfball-Vorlage brachte Eggestein im Tor unter (68.).

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Keine zwei Minuten später spielte Eggestein mit der Ferse einen Doppelpass mit Balic und der kurz zuvor eingewechselte ÖFB-Internationale spitzelte den Ball zum 2:1 ins Netz (70.). In der Folge war der LASK Herr des Geschehens, vergab jedoch einen Elfmeter, als Andreas Gruber an Moser scheiterte (78.). Der Strafstoß wegen eines abgeblichen Fouls von Thorsten Mahrer an Eggestein war äußerst fragwürdig.

Im Finish setzte Austria Klagenfurt noch einmal alles auf eine Karte und wurde dafür belohnt. Zunächst landete ein Schuss von Christopher Cvetko an der Stange, beim anschließenden Corner bugsierte Hadzic den Ball aus kurzer Distanz über die Linie und schoss seine Mannschaft damit in die Verlängerung (92.).

Dort folgte der nächste Doppelschlag des LASK. Balic mit einem leicht abgefälschten Schuss nach Michorl-Pass (98.) und Eggestein per Drehschuss nach Ranftl-Vorlage (101.) sorgten aber nur für vermeintlich klare Verhältnisse, weil Jaritz noch einmal verkürzte (108.). Erst mit dem 5:3 für den LASK durch Potzmann (111.) war das Match endgültig gelaufen und Peter Pacults Niederlage bei seinem Debüt auf der Klagenfurter Trainerbank besiegelt.


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