Mindestens 125 Vermisste nach Gletscherabbruch im Himalaya

Nach einer von einem Gletscherabbruch im Himalaya ausgelösten Sturzflut in Nordindien gelten mindestens 125 Menschen weiter als vermisst. Etwa 400 Soldaten würden zur Rettung in den abgelegenen Bergen eingesetzt, erklärte der nationale Katastrophenschutz am Montag. Die Suche werde weitere 24 bis 48 Stunden andauern.

Die Rettungskräfte konzentrieren sich auf einen 2,5 km langen Tunnel, in dem laut Polizeiangaben 30 bis 35 Arbeiter von Wasserkraftwerken vermutlich eingeschlossen sind. Es gebe noch keinen Sprachkontakt mit den Verschütteten, sagte ein Polizeibeamter. Am Sonntag konnten zwölf Menschen aus einem anderen Tunnel gerettet werden.

Ein Teil des Gletschers war am Wochenende in einen Damm gerauscht und hatte eine Lawine aus Geröll und Wasser ausgelöst, die flussabwärts stürzte. „Alles wurde weggeschwemmt, Menschen, Vieh und Bäume“, berichtete ein Augenzeuge des nahegelegenen Dorfes Raini.

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