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uniko-Präsidentin: „Eine Million Euro für Tests reicht nicht“

Die Präsidentin der Universitätenkonferenz, Sabine Seidler, will mehr Budget für Tests an den Unis, keine zentral vorgegebene Plagiatssoftware – und keine Zehn-Jahres-Sperre für Studenten ohne Mindestleistung.

Im März 2020 hat der Fernunterricht an der Wiener Uni und den anderen Hochschulen begonnen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht.
© APA

Von Karin Leitner

Wien – Unzählige Presse­konferenzen von Regierungsvertretern hat es seit dem Beginn der Pandemie zum Thema gegeben. Auch viele zur Lage an den Schulen. Zu den Hochschulen war wenig zu hören. Hat die Politik dies­e zu wenig auf dem Radar? „Der Vorteil der Unis ist, dass an diesen viel autonom geregelt werden kann. Der Nachteil: Es ist der Eindruck entstanden, sie seien nicht mehr existent. Viele Mitarbeiter haben das Gefühl, von der Politik stiefmütterlich behandelt zu werden“, sagt Sabine Seidler, Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko) und Rektorin der Technischen Uni Wien, im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung.


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