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Nach Rassismus-Vorfall: „Nur schnell gibt es jetzt nicht mehr“

Das Tiroler Bildungsservice bot online eine rassistische Übung an. Die Causa hat Folgen, das Qualitätsmanagement soll auf neue Beine gestellt werden.

„Die Redakteure werden sich Zeit nehmen, um die Inhalte auf ihre Qualität zu prüfen.“ – Paul Gappmaier (Bildungsdirektor Tirol)
© Thomas Boehm / TT

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Das Tiroler Bildungsservice (TIBS) ist vergangene Woche in die Kritik geraten. Auf der Online-Plattform des Vereins, welcher sich der Förderung digitaler Lehr- und Lernmethoden verschrieben hat, war eine rassistische Schreibübung für Volksschulkinder zur Verfügung gestellt worden. Die Träger der Einrichtung, zu denen unter anderem das Land Tirol gehört, haben umgehend reagiert, die Unterlagen wurden von der Webseite entfernt und, wie berichtet, eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. Gestern Abend fand sie statt. Neben dem Plan, das Qualitätsmanagement des Angebots auf neue Beine zu stellen, wurde beschlossen, die Zusammenarbeit mit jenem Pädagogen zu beenden, welcher das rassistische Lernmaterial bereitgestellt hatte.


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