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Museen in Frankreich fordern vehement die Wiedereröffnung

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In Frankreich wächst der Unmut gegen die seit Monaten anhaltende Schließung von Museen und Ausstellungshäusern wegen der Corona-Pandemie. Nach Petitionen von Direktoren von Kunstzentren und Museen fordert nun die französische Kunstpresse die Wiedereröffnung der Kulturstätten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen seien real, auch wenn sie geringer seien als für Gastronomie und Event-Industrie, so die Chefredakteure der Fachpresse in einem offenen Brief an Präsident Macron.

Während in Österreich heute, Montag, Museen, Bibliotheken und Ausstellungshäuser wieder mit Abstands-Regelungen und FFP2-Masken-Pflicht öffnen durften, wird in Frankreich der Ruf nach einer Wiedereröffnung der Museen immer lauter. Erst vergangene Woche haben mehr als 100 Leiter von Museen und Kunstzentren eine Petition ins Leben gerufen, mit der sie ein schnelles Ende des Kultur-Lockdowns durchsetzen wollen. In ihrem Appell erklärten sie sich zu verschärften Maßnahmen bereit, darunter reduzierte Öffnungszeiten, Zugang zu weniger Ausstellungssälen und stark begrenzte Besucherzahlen.

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In den Museen bestehe das geringste Risiko der Ansteckung, erklärte auch Frédéric Jousset, der Administrator des Pariser Louvre, in einem in der Tageszeitung „Le Monde“ erschienenen Appell. Das Museum, dessen Besucher zu 75 Prozent aus dem nicht-europäischen Ausland stammen, beziffert den aufgrund der coronabedingten Schließungen und Reisebeschränkungen verursachten Verlust im Jahr 2020 auf 90 Millionen Euro.

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